Das Wasser der IBAarau Trinkwasser AG ist von bester Qualität. Dies bestätigt das kantonale Amt für Verbraucherschutz (AVS), welches 2009 insgesamt 48 mikrobiologische Analysen an Trinkwasserproben des IBAarau-Verteilnetzes durchführte. Dazu kamen bei den Grundwasserfassungen 13 mikrobiologische-, 7 physikalisch-chemische- sowie 4 FHKW-Analysen (flüchtige Halogen-Kohlewasserstoffverbindungen). Die IBAarau Trinkwasser AG überprüft ihr Wasser monatlich im Rahmen der vom Gesetzgeber geforderten Selbstkontrolle.
Aarauer Wasser ist hart
Die gemessene Gesamthärte der Proben aus den vier Grundwasserfassungen vom Januar 2010 bewegte sich zwischen 31,3 und 32,2 französischen Härtegraden. Das Aarauer Wasser fällt somit in den Härtebereich hart. Der Nitratgehalt lag innerhalb des Qualitätszieles, die gemessenen Werte varieren zwischen 18 und 24 Milligramm pro Liter. Der Toleranzwert für Nitrat in Trinkwasser beträgt gemäss der Fremd- und Inhaltsstoffverordnung (FIV) 40 Milligramm pro Liter; das Qualitätsziel liegt bei 25 Milligramm pro Liter.
Grundwasserschutzzonen helfen mit, die Qualitätsziele zu erreichen. Sie dienen dazu, das Wasser unmittelbar vor seiner Nutzung als Trinkwasser vor Verschmutzungen zu schützen. Aber auch jeder Einzelne kann seinen persönlichen Beitrag zum sauberen Wasser leisten.
Wasserverbrauch weiter rückläufig
2009 lag die gesamte Wasserabgabe von 3‘307‘535 Kubikmeter um 79‘486 Kubikmeter über dem Vorjahr. Hingegen reduzierte sich der Wasserverbrauch bei den Detailkunden erneut. Rund 2‘127‘602 Kubikmeter bezogen die direkt belieferten Kundinnen und Kunden in Aarau. 2008 waren dies noch 2‘163‘282 Kubikmeter. Die restlichen 1‘179‘933 Kubikmeter entfielen als Voll- oder Ergänzungslieferung an die Wiederverkäufer-Gemeinden Küttigen, Unterentfelden, Erlinsbach und Eppenberg-Wöschnau. Die gesamte Wasserförderung aus den drei Grundwasserpumpwerken Rohr II, Rohr III und Brüelmatten betrug 3‘845‘971 Kubikmeter und übertraf den Vorjahreswert um 92‘426 Kubikmeter. Die Messdifferenzen und Wasserverluste entsprachen mit 538‘436 Kubikmeter etwa dem Vorjahr. Dies sind rund 14 Prozent der gesamten Wasserbereitstellung.
Insgesamt baute oder ersetzte die IBAarau Trinkwasser AG rund 2,528 Kilometer Leitungen, was rund 2,2 Prozent des gesamten Wasserleitungsnetzes entspricht. Auch 2009 konnte die Versorgungsqualität sehr hoch gehalten werden. Ausser 18 unvorhergesehenen Rohrleitungsbrüchen, die allesamt rasch behoben wurden, funktionierte die Wasserversorgung das ganze Jahr über einwandfrei.
Wasser für sieben Gemeinden
Die IBAarau fördert in ihren vier Pumpwerken ausschliesslich Grundwasser und liefert dieses unbehandelt als reines Naturprodukt an die rund 19‘400 Einwohnerinnen und Einwohner in Aarau sowie an die Wiederverkäufergemeinden Küttigen, Unterentfelden, Erlinsbach AG und Eppenberg-Wöschnau. Im Notfall würde die IBAarau auch Wasser an Oberentfelden und Suhr liefern.
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